Donnerstag, 8. November 2007

Ich lebe noch...

Ich dachte, dass es mal wieder Zeit wäre, ein Lebenszeichen von mir zu geben. Der letzte Monat hatte einige Höhepunkte, aber auch etliche Tiefpunkte. Zu den schönen Sachen zählte natürlich mein 1. selbstgeschnittener Kürbis...es ist zwar eine Höllenarbeit, einen Kürbis auszuholen, aber das Schnitzen macht dann umso mehr Spaß. Im College läuft es immer noch spitze...hab mich doch glatt zum kleinen Matheprofi gemausert. hehe
Meine kleine Maus Avery ist ja nun schon seit über 2 Wochen in Mexico, und ich muss sagen, dass ich diese Zeit ohne Windeln wechseln oder Schweinereinen wegmachen über alles genossen habe. Am Montag kommt die kleine braungebrannte Prinzessin dann wieder. Je besser es im College wurde, desto schlimmer wurde es jedoch leider mit Josh. Lange Geschichte kurz: Josh weiß nicht was er will, und dies ist der Grund warum wir nicht mehr zusammen sind. Trotz dieser bescheidenen Situation, war Halloween, was gleichzeitig Josh's 21. Geburtstag war, eine richtig coole Nacht. Eigentlich war es ja nicht geplant, dass ich komme, da ich ja noch nicht 21 bin und somit nicht mit den Leuten hätte trinken können. Doch mit Atala an der Seite ist fast alles möglich. Also haben wir uns in unsere heißen Kostüme gestürzt, Atala als Dark Angel und ich als Profibaseballer, und sind ca. 9 Uhr zur ersten Bar gegangen. Als ich eine Amaretto-Pepsi bestellt hatte, wollte die Bedienung natürlich sofort meinen Ausweis sehen. Man habe ich geschwitzt, doch dank Atala, die meinen "Geburtstag" in meiner Passnummer gefunden hat (02.04.80)...lol...sind wir mit der Lügennummer durchgekommen und ich habe meine Drinks bekommen. Nach dieser Aktion waren wir so selbstbewusst, dass wir es natürlich gleich noch einmal probierten, um in einen Club hinein zu kommen. Da Atala's Ausschnitt eine magische Wirkung auf Männer haben, hat die Security natürlich überall hingesehen außer auf meinen Ausweis. Damit war das auch geschafft. Der Club war echt toll, und da jeder ein Kostüm trug, war es umso lustiger. Nach einer Weile habe ich mich dann wie Zuhause gefühlt :), mir wurden soviele Drinks spendiert, dass ich noch nicht mal zu meinem Geld greifen musste. Solche Abende sind doch einfach die besten...Trinken bis zum geht-nicht-mehr, und keinen Cent dafür bezahlt zu haben. :)
Leider bin ich auch seit Halloween erkältet, was wohl im Moment seinen Höhepunkt erreicht hat - Kopfschmerzen, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und alles was dazu gehört. Doch das steck ich weg, besonders da ich heute die gute Nachricht bekommen habe, dass ich eine Rolle für das Theaterstück am College bekommen habe. Ich werde eine Krankenschwester spielen...na da freu ich mich doch schon auf den kurzen Kittel...haha
Am Montag ist unsere erste Probe. Es ist einfach nur toll, dass ich jetzt fast jeden Tag wieder auf der Bühne stehen darf. :)
Im Großen und Ganzen geht es mir also gut, und ich freue mich schon riesig auf die Vorweihnachtszeit. Amerika fängt ja jetzt schon damit an, sodass es fast überall schon nach Weihnachten aussieht und riecht. Einfach toll! Die Kältewelle hat uns ja nun auch getroffen...es ist echt eiskalt da draussen!

So, das wärs erstmal soweit von mir!

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht und ihr alle gesund bleibt.

Ich vermisse euch sehr und denke oft an euch!


Love, Chrissy

Freitag, 28. September 2007

Der Alltag holt einen immer wieder ein...

Ich weiß, ich habe mich sehr lange nicht mehr gemeldet. Ein plausibler Grund dafür ist jedoch, dass ich langsam in meinen Alltag einsteige und es somit nicht besonders viel zu erzählen gibt. Jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag gehe ich zum College, hab dort einwenig Spaß und komm dann nach Hause. Montags passe ich immer auf Avery auf, während Davison von seinem Vati vom Kindergarten abgeholt wird. Ja, und Mittwoch ist mein frier Tag, den ich meistens mit Josh verbringe, da es auch sein freier Tag ist...wie praktisch ;).
College läuft sehr gut und es ist echt 1000mal schöner als High School oder Gymnasium. Psycholgie macht mir sehr viel Spaß, da ich neben 2 Frauen sitze, die 30 und 38 Jahre alt sind und ebenso vom Ausland kommen. Nonie kommt aus Indonesien und Claudia aus Spanien. Wir haben soetwas wie eine internationale Ecke gegründet und unterhalten damit die ganze Klasse. Meinen ersten großen Psycholigie-Test konnte ich auch mit einer 1+ absolvieren. Mathe macht mir auch sehr viel Spaß, da wir den ganzen Urschleim wiederholen, aber irgendwie kapier ich auf einmal alles viel besser :). Naja, und die 3 Stunden Englisch jeden Freitag denke ich mir irgendwie schön. Eine Freundin und ich machen jeden Freitag 3 Kreuze, sobald wir diese Qual hinter uns gebracht haben. Ich glaube, ich habe noch nie soviel geschrieben, wie in diesen 3 Stunden jeden Freitag. Durch das viele Lesen für Psychologie und das viele Schreiben für Englisch bin ich jede Woche sehr eingespannt. Hinzu kommt noch, dass seitdem Rick ausgezogen ist, Atala und ich den Haushalt alleine schmeißen müssen. Aber wir bekommen das hin...Frauenpower sag ich da nur. Gestern haben wir eine neue Waschmaschine gekauft, und für die nächsten Tage planen wir eine neue Raumgestaltung für ihr und mein Zimmer. Wir haben zur Zeit jede Menge Spaß, und Atala genießt die Blüte ihres Lebens :).
Letzten Samstag war ich bei Josh's Mutti zum Abendessen eingeladen, um einen Teil seiner GROßEN Familie kennen zu lernen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein solch großes Haus, was ich wohl eher als Villa beschreiben würde, betreten würde...es war atemberaubend...und alles war so liebevoll eingerichtet. Seine Familie und ich haben uns prima amüsiert und das Essen war auch hervorragend. :)
Am Mittwoch hat mich Josh mal wieder total beeindruckt. Er hat mich und Atala zum Abendessen eingeladen, da er für uns kochen wollte. Als wir bei ihm waren, war der Tisch gedeckt, die selbstgemachte Lasagne im Ofen und leckeres Dessert im Kühlschrank. Er hatte sogar unsere 2 Kleinen eingeplant, was total süß war. Jedoch waren Avery und Davison mit ihrem Papa unterwegs. Nach dem Essen haben wir Wii gespielt, um die Kalorien wieder zuverbrennen. Es war sehr lustig, besonders da Atala die ganze Zeit immer in den Bildschirm hüpfen wollte.
Im Großen und Ganzen gehts mir also richtig gut und ich genieße das Leben! Heute abend ist Cocktailparty in unserer Hausbar, und morgen heißt es endlich mal wieder ausschlafen bis um 9 Uhr, da Rick die Kinder übers Wochenende hat.

So, das wäre erstmal soweit alles, was mir momentan einfällt. Sobald es etwas aufregendes Neues gibt, melde ich mich wieder.

Bis dahin, lasst es euch gut gehen! Meine Mädels, ich wünsch euch morgen viel Glück und drück euch die Daumen!


Love, Chrissy

Samstag, 1. September 2007

Studentin am SC4

Wie einige ja schon am Countdown ablesen konnten, hatte ich am Dienstag meinen ersten Tag am College. Besonders aufgeregt oder nervoes war ich eigentlich nicht. Ich hatte mich eher darauf gefreut, mal wieder etwas neues erfahren zu duerfen. Auf dem Weg zum College, der mit Fahrrad absolviert wurde/wird, hatte ich mir noch einmal meinen ersten Schultag an der High School in Erinnerung gerufen - Kruecken, Schliessfach nicht aufbekommen und einen Teil des Anatomieunterrichts versaeumt. Ich hoffte einfach nur sehr, dass der Start diesmal nicht so schwierig wird. Da ich den Weg schon einen Tag vorher abgefahren habe, wusste ich, wo ich mein Fahrrad abstellen und welches Gebaeude ich betreten musste.
Im North Building habe ich dann meinen Raum gesucht und mich hinein gesetzt. Es herrschte eine Ruhe in diesem Raum, die sich einwenig eigenartig anfuehlte. Da sich niemand in diesem Raum kannte, sass jeder einfach so da und hat versucht sich irgendwie zu beschaeftigen. Meine Beschaeftigung war jedoch eher das Beobachten der anderen Schueler. Puenktlich um 9 Uhr betrat dann auch unsere Psychologielehrerin, Mrs. Schiappacasse, den Raum. In den naechsten zwei Stunden haben wir ueber die kommenden 16 Wochen mit ihr geredet und sind dann ins Computerkabinett gegangen, damit wir uns mit unserer Psychologiewebseite anvertrauen konnten. Noch in der selben Stunde wurden Referate zu verschiedenen Themen vergeben. Mein Thema lautet "Denken, Sprache und Intelligenz" und ich habe 7 Wochen Zeit, um eine These aufzustellen und dafuer Nachforschungen zu betreiben. Wenn ich dann alles auf Papier gebracht habe, folgt die Presentation in der Klasse. Na mal schauen, was das so wird!
Als ich 10:50 Uhr fertig war, fuhr ich wieder nach Hause, um Mittag zu essen, was ich auch dringend noetig hatte. Denn es benoetigt noch sehr viel Energie, sich auf die Sprache und das Erzaehlte zu konzentrieren. also musste ich mich erstmal wieder staerken, da ja um 12 Uhr der Matheunterricht bei Mrs. Heiden folgte. Dieses Mal war es nicht ganz so ruhig im Raum, da sich einige schon kannten...ich habe natuerlich wieder nur beobachtet :)
Mathe war an diesem Tag richtig schoen erholend. Zunaechst haben wir natuerlich wieder das kommende Semester besprochen, doch danach haben wir gleich mit Grundaufgaben der rationalen Funktionen angefangen. Es war sehr leicht und hat richtig Spass gemacht, da Mrs. Heiden nicht so viel erzaehlt hat und wir eine ganze Stunde lang einfach nur leichte Aufgaben geloest haben. Um 14:15 Uhr haetten wir eigentlich Schluss gehabt, doch wir durften schon 14 Uhr gehen. Auch wenn der erste Schultag eigentlich richtig in Ordnung war, habe ich mich trotzdem sehr gefreut, als mich Josh vom College abgeholt hat.
Fuer den Rest des Tages und Mittwoch hiess es 70 Matheaufgaben rechnen und Kapitel 1 im Psycholgiebuch lesen, was an die 20 Seiten war. Ohje, war ich kaputt und erschoepft, als ich Mittwoch nachts ca. halb 11 mit dem Lesen fertig war. Gerade mit den Kindern ist es nicht immer leicht mal einen ruihigen Moment zu finden, aber das wird schon.
Am Donnerstag haben wir dann in Psychologie den ersten Teil des 1. kapitels durchgenommen und in Mathe ein Quiz geschrieben, welches sehr einfach war, denn es bestand eigentlich nur aus 2 Aufgaben, die auch noch aus den Hausaufgaben genommen wurden. Also wer hier einwenig fleissig ist, muesste eigentlich gar keine Probleme haben. Diesmal durften wir sogar schon 13:45 Uhr gehen, was mein verlaengertes Wochenende, aufgrund von Labour Day, noch viel besser einleitete.
So verliefen also meine ersten 2 Tage am College und es ist eigentlich ein richtig tolles Gefuehl am Campus zu sein.
Gestern war ich mit Micki, meiner Schauspiellehrerin von der High School, unterwegs und sie hat mir angeboten, dass ich jeden Mittwoch wieder zum High School Drama Club kommen kann und Director fuer ein Stueck sein soll. Da sag ich natuerlich nicht nein! :) Darauf freu ich mich auch schon sehr!
Ob ich es mit dem Basketball hier versuche, weiss ich noch nicht, da Collegemannschaften schon so etwas wie Profimannschaften sind, und mir da doch einwenig Erfahrung im Basketball fehlt. Naja, da muss ich wohl versuchen auf eine andere Art fit zu bleiben. :)
Oh, da faellt mir auch noch was lustiges ein. Jeden Sonntag, wenn die Kirche laeutet - und die Kirche ist eigentlich gleich neben meinen Fenster -, spielt sie unsere Nationalhymne und Freude an die Goetterfunken...hehe. Also lieg ich Sonntag frueh immer in meinem Bettchen und traeller unsere Nationalhymne.
Ansonsten gehts mir und dem Rest der familie im Moment richtig gut. Heute wollen wir mit dem Speedboot raus auf den See, was immer ein tolles Abenteuer ist.
So, das waere zunaechst erstmal alles. Ich melde mich wieder sobald es etwas neues gibt.

Ich wuensche meinem Team ganz viel Glueck fuer die Turniere und einen guten Start in die Saison! Ich denk an euch!

Lasst es euch allen gut gehen!


Love, Chrissy

Mittwoch, 22. August 2007

Es wird ernst...

Ich kann es kaum glauben, aber in 6 Tagen haben meine Ferien, von bereits 4 Monaten, doch tatsaechlich ein Ende. Es wird bestimmt ein komisches Gefuehl sein, zurueck zur Schule zu muessen, doch die Freude auf diesen neuen Lebensabschnitt ueberwiegt.
Seit anfang dieser Woche ist bei uns auch das schlechte Wetter eingebrochen, was einen sehr depressiv macht, nachdem man jeden Tag Sonnenschein gewohnt war. Naja, wenigstens ist es noch schoen warm draussen.
Letzten Samstag habe ich dann auch endlich mal Familie Fiedler wieder gesehen. Sie haben mich mit ueber die Grenze nach Kanada genommen, da Andrew, der Sohn der Familie, ein Rugbyspiel hatte. Ich habe ja in meinem Leben noch nie zuvor ein richtiges Rugbyspiel gesehen...ich muss sagen, dass es recht lustig war, denn ein Haufen weisser Kerle kaempft darum, den Ball hinter die Grundlinie zu bekommen, koste es, was es wolle. Ich habe immer auf den Pfiff gewartet, wenn sie alle aufeinander lagen, bis ich kapiert habe, dass dies ein Spiel ohne Regeln ist. :) Mal wieder ein Erlebnis fuer sich. Die Rueckfahrt nach Amerika war jedoch weniger erfreulich. Wir standen 2 Stunden, um die Grenze zudurchqueren...naja, so hatte ich wenigstens die Chance einpaar Bilder vom Huron Lake zu machen.
Ansonsten lerne ich ganz eifrig alle Verkehrsregeln von Michigan, um naechsten Mittwoch meinen Theorietest zu bestehen. Danach gehts weiterhin auf die Strasse zum ueben,und wenn ich dann denke, dass ich bereit bin, kann ich mich zur praktischen Pruefung anmelden.
Fuers Wochenende steht bei mir bis jetzt noch nichts gross an. Da Atala auf einem Girls-Trip sein wird, werde ich wohl Rick mit den Kindern helfen.
Ausser, dass das Wetter einwenig depressiv macht, geht es mir sehr gut, und ich geniesse meine letzten Tage bevor ich ein offizieller Student bin.

Ich melde mich wieder sobald es etwas neues gibt.Bis dahin, lasst es euch gut gehen.

Ich hoffe, mein Team trainiert schon wieder fleissig. Ich denk an euch!

Love, Chrissy


Create Your Own

Montag, 6. August 2007

Kanutrip und Burzeltag

Hallihallo ihr Lieben!
Das letzte Wochenende vom 3. bis zum 5. August habe ich im Norden Michigans verbracht. Zusammen mit Atala und ihren Freunden waren wir auf dem Weg zum Fluss, um Kanu zu fahren. Dort oben hatten wir unseren eigenen Campingplatz mit einem RIESEN- Wohnwagen, was soviel heisst wie: 1 Wohnzimmer, 1 Kueche, 2 Schlafzimmer und 1 Bad mit allem drum-und-dran. Gleich am ersten Abend waren alle gut dabei und konnten sich vor Alkohol kaum retten. Am beliebtesten an diesem Wochenende war natuerlich AMARETTO-PEPSI. Wenn es hinkommt, hatten wir bestimmt bis zu 10 Liter davon. Die ersten "Leichen" gab es gegen 23 Uhr, die wir jedoch sicher in die Betten brachten. Das war jedoch noch nicht alles an diesem Abend. Dank einem "Texan" Restaurant, bei dem wir vorher gegessen hatten, konnte sich Atala vor Blaehungen kaum halten und sorgte ordentlich fuer Unterhaltung ;) Irgendwie hat sie auch ein Talent dafuer, dass andere immer verdaechtigt werden. Als dann alle endlich fertig fuers Bett waren, war es ca. halb 4. Da ich auf der Couch im Wohnzimmer geschlafen habe, war ich natuerlich immer auf dem aktuellsten Stand. Frueh um 8 Uhr hoerte ich dann auch schon wieder die ersten Fusstapsen. Um 9 Uhr war ich dann hell wach und habe mich schon riesig aufs Paddeln gefreut...leider wurde nichts daraus. Da 2 Leute ihren Rausch ausschlafen mussten und es deshalb zu spaet zum paddeln war. Daraufhin haben wir uns entschieden nach dem Fruehstueck zum "Loon Lake" zu fahren, um dort zu relaxen. Wir hatten sehr viel Spass mit den Matratzen und dem Schlauchboot auf dem Wasser. Natuerlich war auch Alkohol wieder an Bord. Da das Wasser so schoen warm war und die Sonne aus allen Winkeln strahlte, hielt ich ein kleines Mittagsschlaefchen auf dem See. Als ich wieder munter wurde, passierte jedoch etwas, ueber das ich selbst jetzt noch lachen koennte. Ich hatte den Plan gehabt, von der Matratze ins Boot zu steigen, doch irgendwie bin ich ausgerutscht und blieb an einem Haken am Boot haengen. Das Lustige dabei war, dass mein Bikinitop haengen blieb und mich total entbloesste. Mit dem linken Arm musste ich nun alles bedecken was ging und mit der rechten Hand hielt ich am Boot fest, damit ich nicht unterging...es war ja so lustig. Da ich nun lachen musste, hatte ich keine Kraft, um aus dem Haken zu kommen,also hing ich erst einmal fuer einpaar Minuten. :) Atala hat mir dann geholfen loszukommen, da ich ja keine Hand mehr frei hatte. :)
Als es dunkel wurde, kehrten wir wieder zu unserem Camp zurueck und hatten leckeres Abendbrot bestehend aus Cheesy Potatoes, Chicken, Corn und und und. Da viele noch vom vorherigen Abend geschwaecht waren und einen "anstrengenden" Tag am See verbrachten, war dieser Abend recht ruhig. Einige sassen am Feuer, andere schauten TV. Als es dann 0 Uhr war, schlief der Rest um mich herum und ich gratulierte mir selber. Als ich dann irgendwann zum Feuer ging, sagte jemand: Hey, hast du nicht schon Geburtstag?". Also sangen sie Happy Birthday fuer mich und teilten einpaar JelloShots (Goetterspeise mit Alkohol) aus. Danach ging ich schlafen. Am naechsten Morgen sang dann Atala fuer mich ein erotisches Happy Birthday und tanzte sogar dazu. Die naechsten Stunden verbrachten wir mit fruehstuecken und aufraeumen, so dass wir ca. 13 Uhr das Feld raeumen konnten und nach Hause fuhren. Nach 3 Stunden Autofahrt sind wir zu Hause angekommen, wo ich dann gleich mit meiner Familie telefonierte. Da Atala und Rick recht muede vom Wochenende waren, haben mich Bob und Jane zum Essen eingeladen. Also fuhren wir zu Mongolian Barbeque und verbrachten eine tolle Zeit zusammen. Aufgrund meines Geburtstages habe ich einen kostenlosen Eisbecher bekommen und dazu einen echt selbstgemachten huebschen Hut. Es war sehr lustig mit den zweien. Ca. 22 Uhr war ich wieder daheim und total knuelle, woraufhin ich mich fuers Bettchen fertig machte, was schon sehnsuechtig auf mich wartete. :)
So, im Grossen und Ganzen, hatte ich ein aufregendes Wochenende mit ganz viel Sonne. Natuerlich habe ich auch ganz oft an euch gedacht, da dieser Geburtstag einwenig anders war als sonst. Ich moechte auch nochmal allen ganz lieb fuer die Glueckwuensche danken...ich habe mich sehr gefreut!!!
Also, dann bis zum naechsten Mal. Ich hoffe, es geht allen gut...ich denk an euch!

Love, Chrissy

Sonntag, 29. Juli 2007

Angekommen...

So, da bin ich. "Putzmunter" und "frisch" bin ich gestern ca. 14:30 Uhr, amerikanischer Zeit, gelandet und wurde von Rick, Atalas Ehemann, und dessen Schwager Mike abgeholt. Wie schon hier drueben gewohnt, bin ich mal wieder nicht am Zoll vorbeigekommen ohne das mit mir geflirtet wurde...hehe.
Als ich in Port Huron angekommen bin, habe ich erst einmal ordentlich geduscht...ans Koffer auspacken, habe ich erstmal keinen Gedanken verloren. Als naechstes stand eine Party bei einer Freundin vom Drama Club an, auf der es natuerlich wieder reichlich zu essen gab. Schade irgendwie, dass ich keinen Hunger hatte. Ein wenig spaeter kam dann auch Halley, auch vom Drama Club, vorbei und informierte mich erst einmal, dass ich doch morgen zu Cedar Point mit ihr gehen werde. Was fuer eine Nachricht: 2 Tage und schon geht's zum groessten Vergnuegungspark Amerika's. Bald darauf, hat mich dann Chelsea abgeholt und mich einwenig von meinem Kummer abgelenkt, denn der Abschied von Zuhause machte mir noch sehr zu schaffen. Um mich einwenig aufzubauen, kaufen mir Chelsea erst einmal ein grosses Eis und wir fuhren zum Wasser. Oh, wie beruhigend Wasser doch immer auf mich wirkt. Spaeter lernte ich dann noch ihren Freund Jason kennen und dessen Kumpel Josh, von dem ihr wahrscheinlich noch so einiges hoeren werdet.
Es war 21 Uhr und ich war nun schon ca. 20 Stunden wach. Also entschied ich mich, Heia zu machen. Rick hatte mir zuvor noch das Bett ueberzogen, was sehr nett von ihm war.
Im Grossen und Ganzen, hat sich hier jedoch nicht viel veraendert bis auf ein paar Kleinigkeiten. Natuerlich ist zu erkennen, dass hier 2 Kleinkinder hausen und natuerlich ordentlich fuer Chaos sorgen. Atala, Bob, Jane und die Kleinen kommen jedoch erst morgen abend von Maine zurueck.
So, ich muss noch einbisschen aufraumen gehen. Ich melde mich bald wieder.
Lasst es euch allen seh gut gehen. Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich euch vermisse!

Love, Chrissy

Mittwoch, 6. Juni 2007

Rückblicke...

Vor nicht allzu langer Zeit, also vor ca. 3 Jahren, habe ich das erste Mal die Luft der Ferne geschnuppert. Äußerst aufgeregt flog ich in diese andere Welt, die so groß und fremd erschien und in der ich mich trotzdem von Anfang an sehr wohl gefühlt habe. Wahrscheinlich war mir deshalb die Anpassung so leicht gefallen. Natürlich gab es auch anfängliche kleine Probleme, die einfach dazu gehörten und mir zeigten, Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Überwiegend waren natürlich die schönen Momente in den Staaten: ich hatte eine großartige und erfahrene Familie, die mich, soweit es ging, unterstützt und mir Reisen nach Mexico und Florida ermöglicht hat; ich konnte endlich meinem großen Interesse nachgehen und mit vielen lieben Menschen aus dem "Drama Club" auf der Bühne stehen; ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, die dieses Jahr so besonders gemacht haben; und nicht zu vergessen, ich saß das 1.Mal in einer Limo zum Usher-Konzert :) u.v.m.
Im Großen und Ganzen, habe ich mich in diesen 10 Monaten weiterentwickelt und meine Persönlichkeit gestärkt, da ich so einiges gelernt habe (ob mit oder ohne Fehlern sei dahin gesagt)...und ich habe mich in die Menschen und dieses Land "verliebt".
Ich habe Seiten an mir kennengelern, die ich vorher noch nicht kannte und sie fühlten sich sehr positiv an...vielleicht hat dies auch dazu geführt, dass ich mich entschieden habe, wieder für eine Weile in den Staaten zu leben...
Doch auch wenn ich dort drüben bin, werde ich mir trotzdem immer im Klaren darüber sein, woher ich komme und welche Menschen mich geprägt haben. :)
In 52 Tagen wird es wieder so weit sein, und ein neues Abenteuer wird mich erwarten, worauf ich mich schon sehr freue, da ein neuer Traum endlich war wird!!!
Also nicht traurig sein...ich bin in guten Händen, und werde nicht für immer in den Staaten bleiben!

Liebe Grüße,
Chrissy